„Die Steuer das Amt machen zu lassen, trifft den Nerv der Zeit und erfüllt die Erwartungen vieler Bürgerinnen und Bürger. 75 Prozent der Bürgerinnen und Bürger, denen wir im vergangenen Jahr einen Vorschlag für ihren Einkommensteuerbescheid gemacht hatten, stimmten ihm zu. Deshalb weiten wir das Projekt auf ganz Hessen aus: auf rund 200.000 Steuerfälle. Wir müssen, können und wollen der Erwartungshaltung der Bürgerinnen und Bürger nach einer spürbaren Entlastung gerecht werden!“
„Die öffentliche Verwaltung prägt maßgeblich, wie Bürgerinnen und Bürger den Staat im Alltag wahrnehmen. Die Steuerverwaltung ist für viele der häufigste Kontaktpunkt mit dem Staat und damit ein zentraler Ort, an dem Vertrauen in eine verlässliche, faire und bürgernahe Verwaltung entsteht. Dieses Vertrauen in einen funktionierenden Staat möchten wir mit unserem Angebot stärken.“
„Die Steuer macht das Amt: Das ist praktische Staatsmodernisierung, aber auch eine andere Sicht auf Verwaltung und Bevölkerung. Die Steuerverwaltung sollte Dienstleisterin für die Bürgerinnen und Bürger sein – und dank der Nutzung ohnehin vorliegender Daten kann sie das auch.“
„Ein moderner Staat sollte Dienstleister sein, möglichst schlank und digital organisiert. Er sollte seinen Bürgerinnen und Bürgern Arbeit abnehmen, wann immer das möglich und sinnvoll ist. Das meint nicht den allumsorgenden Staat, in dem sich jeder zurücklehnen kann. Aber wenn dem Staat zahlreiche Daten vorliegen, dann soll er damit arbeiten und nicht die Bürger zum x-ten Mal darum bitten. Heißt: Die Steuer macht jetzt das Amt. Langfristig würde ich gerne soweit wie möglich von der Steuererklärungspflicht des Bürgers wegkommen.“
„Mit der Pilotierung nicht nur in ganz Hessen, sondern in insgesamt fünf Bundesländern werden wir noch schneller noch mehr über diese neue Form des Umgangs von Verwaltung mit Bürgerinnen und Bürgern lernen. Parteiübergreifend, Ost und West, Flächenländer und Stadtstaat: Ich bin schon jetzt sehr gespannt, welche Erkenntnisse wir aus dieser Vielfalt für alle Steuerverwaltungen in Deutschland gewinnen können.“
„In der Steuerverwaltung können wir die Stärke des Föderalismus besonders gut ausspielen: Gemeinsam bringen wir seit Jahren nicht nur im, sondern mit KONSENS alle Steuerverwaltungen voran. Dabei programmieren einzelne Länder Anwendungen, die alle nutzen. Hessen ist und bleibt eines dieser Programmierländer. Gleichzeitig können wir mit Die Steuer macht das Amt oder MeinELSTER+ weitere Formate ausprobieren und die Ergebnisse untereinander teilen. Uns eint ein Ziel: Die Steuer soll für Bürgerinnen und Bürger sowie für die Verwaltung möglichst einfach sein.“
„Die deutsche Steuerverwaltung war immer schon die modernste und digitalste Verwaltung in diesem Land und wird es dank der bayerischen MeinELSTER+-Initiative und unseres Pilotprojekts Die Steuer macht das Amt auch zukünftig bleiben.“
„Unser Steuersystem ist leider zu komplex, um diesen Service allen anbieten zu können. Aber ich möchte gerne ausprobieren, wie weit wir damit kommen können. Die Steuer macht das Amt: Das ist Staatsmodernisierung, von der Bürger und Verwaltung etwas haben. Und dieses Etwas ist vielleicht nicht nur weniger Ärger mit der Steuererklärung, sondern auch mehr Vertrauen in den Staat.“